Erstellen und Bearbeiten einer Energiestatusvorlage

Zum Lieferumfang von Security Controls gehört eine vordefinierte Energiestatusvorlage mit dem Namen Standard-Energie. Diese Vorlage kann nicht geändert werden.  Mit ihr können Sie:

einen sofortigen Neustart aller Computer initiieren

einem angemeldeten Benutzer die Möglichkeit geben, den Zeitpunkt des Neustarts in Schritten von einer Minute um bis zu 10 Minuten zu verlängern

die Computer nach dem Neustart wieder in den Onlinezustand versetzen

In vielen Fällen ist die Standard-Vorlage in Ordnung, doch Sie werden vermutlich einige der erweiterten Funktionen nutzen wollen, um beispielsweise die Computer in einen energiesparenden oder ausgeschalteten Zustand zu versetzen. Aus diesem Grund bietet Security Controls die Möglichkeit, eine beliebige Zahl von benutzerdefinierten Energiestatusvorlagen zu erstellen.

Um eine neue Energiestatusvorlage zu erstellen, wählen Sie im Hauptmenü Neu > Energiestatusvorlage aus. Das Dialogfeld Energiestatusvorlage wird angezeigt.

Das Dialogfeld Energiestatusvorlage umfasst zwei Registerkarten, die zusammengenommen die Eigenschaften der Vorlage definieren.

 

Name

Der Name, den Sie dieser Energiestatusvorlage zuweisen möchten.

Beschreibung

Eine Beschreibung der Vorlage.

Neu starten und Energieaktion

Sie können angeben, ob ein Neustart stattfinden soll und welchen Energiestatus die Computer anschließend aufweisen sollen.

Eergie sparen, wenn möglich: Die Computer werden direkt und ohne Neustart in den Energiesparmodus versetzt. Dies ist ein Zustand mit niedrigem Energieverbrauch, bei dem für alle nicht benötigten Bereiche eines Computers die Stromzufuhr unterbrochen wird. Nähere Informationen zum Status "Energie sparen" finden Sie unter Ruhezustand und Energiesparmodus – Implementierungshinweise.

Ruhezustand, sonst 'Energie sparen' versuchen: Die Computer werden direkt und ohne Neustart in den Ruhezustand versetzt. Dieser Status ähnelt dem Status "Energie sparen", allerdings mit dem Unterschied, dass der RAM des Computers vor der Initiierung des Ruhezustands auf einen Speicherbereich (z. B. eine Festplatte) kopiert wird. So kann ein Endbenutzer den Computer sehr schnell neu starten, den vorherigen Status wiederherstellen und seine Arbeit wieder aufnehmen.

Wenn ein Zielcomputer nicht für den Ruhezustand konfiguriert wurde, versucht das Programm stattdessen, den Computer in einen Energiesparmodus zu versetzen. Wenn der Computer nicht in den Energiesparmodus versetzt werden kann, findet keine Aktion statt. Nähere Informationen zum Status "Ruhezustand" finden Sie unter Ruhezustand und Energiesparmodus – Implementierungshinweise.

Herunterfahren: Die Computer werden ausgeschaltet. Diese Option ist auch dann nützlich, wenn Sie sicherstellen wollen, dass nicht kritische Computer jeden Abend oder übers Wochenende ausgeschaltet werden, um Energie zu sparen.

Neu starten: Die Computer werden neu gestartet und in einem eingeschalteten Zustand belassen.

Neu starten, dann Energie sparen wenn möglich: Die Computer werden neu gestartet und dann in einen Energiesparmodus (Standby) versetzt. Zwischen dem Abschluss des Neustarts und dem Zeitpunkt, zu dem die Computer in den Energiesparmodus versetzt werden, gibt es eine zweiminütige Verzögerung. Auf allen Zielcomputern wird der Microsoft Scheduler zur Initiierung des Energiesparmodus im Anschluss an den Neustart verwendet.

Neu starten, dann Ruhezustand wenn möglich: Die Computer werden neu gestartet und dann in einen Ruhezustand versetzt. Zwischen dem Abschluss des Neustarts und dem Zeitpunkt, zu dem die Computer in den Ruhezustand versetzt werden, gibt es eine zweiminütige Verzögerung. Auf allen Zielcomputern wird der Microsoft Scheduler zur Initiierung des Ruhezustands im Anschluss an den Neustart verwendet.

Wenn ein Zielcomputer nicht für den Ruhezustand konfiguriert wurde, versucht das Programm stattdessen, den Computer nach dem Neustart in einen Energiesparmodus zu versetzen. Wenn der Computer nicht in den Energiesparmodus versetzt werden kann, findet keine Aktion statt. Nähere Informationen zum Status "Ruhezustand" finden Sie unter Ruhezustand und Energiesparmodus – Implementierungshinweise.

Neu starten, dann Herunterfahren: Die Computer werden neu gestartet und dann ausgeschaltet. Mit dieser Option können Sie allen aktiven Benutzern eine Warnung hinsichtlich des anstehenden Neustarts zukommen lassen. Zwischen dem Abschluss des Neustarts und dem Zeitpunkt, zu dem die Computer heruntergefahren werden, gibt es eine zweiminütige Verzögerung. Diese Option ist nützlich, wenn Sie einen Neustart durchführen möchten, um einen Wartungstask abzuschließen, die Computer aber anschließend heruntergefahren werden sollen. Auf allen Zielcomputern wird der Microsoft Scheduler zur Initiierung des Herunterfahrens im Anschluss an den Neustart verwendet.

WICHTIG! Die Option Neu starten, dann Herunterfahren wird bei Windows XP-Zielcomputern nicht richtig funktionieren, bei denen der Benutzer vor der Anmeldung nicht Strg+Alt+Entf drücken muss (siehe http://support.microsoft.com/kb/816938). Bei diesen Computern erfolgt das Herunterfahren erst, nachdem sich ein Benutzer angemeldet hat. Sie können dieses Problem beheben, indem Sie auf jedem einzelnen Windows XP-Computer den Editor für lokale Sicherheitsrichtlinien verwenden, um die Sicherheitsoption Kein STRG+ALT+ENTF erforderlich zu deaktivieren. Denken Sie daran, dass bei Computern, die einer Domäne angehören, die Gruppenrichtlinie unter Umständen die lokale Richtlinie außer Kraft setzt.

Standards verwenden

Diese Schaltfläche steht im Zusammenhang mit dem Feld Neu starten und Energieaktion. Wenn Sie auf Standards verwenden klicken, werden alle übrigen Optionen im Dialogfeld auf die Werte geändert, die für die derzeit ausgewählte Neustart- und Energieaktion empfohlen werden.

Wenn ein Benutzer angemeldet ist

Wenn Sie sich für einen Neustart oder ein Herunterfahren der Computer entscheiden, können Sie angeben, wie viel Vorwarnzeit einem angemeldeten Benutzer eingeräumt werden soll. Ferner können Sie festlegen, in welchem Umfang der Benutzer die Kontrolle über den Prozess erhalten soll.  Sie können:

den Benutzer darauf hinweisen, dass ein Neustart (oder Herunterfahren) erfolgt, wenn er sich abmeldet

einen Neustart (oder ein Herunterfahren) nach einer bestimmten Anzahl von Minuten erzwingen

einen Neustart (oder ein Herunterfahren) an einem bestimmten Datum und zu einer bestimmten Uhrzeit erzwingen

vor dem Neustart (oder dem Herunterfahren) einen Timeout-Countdown auf dem Computer des Benutzers anzeigen, für den ein anfänglicher Timeout-Wert festgelegt wurde Eine Vorschau des Dialogfelds, das der Benutzer sieht, können Sie anzeigen, indem Sie auf Beispiel-Countdown anzeigen klicken. Mit dem Sprachfeld rechts kann eine Vorschau für dieses Dialogfeld in verschiedenen Sprachen angezeigt werden.

die Dauer wählen, für die bei der Initiierung der Sequenz zum Herunterfahren die standardmäßige Windows-Herunterfahrmeldung angezeigt wird  

dem Benutzer gestatten, den Timeout-Countdown bis zu einem festgelegten Maximum zu verlängern.

dem Benutzer gestatten, den Timeout abzubrechen  Wenn ein Timeout abgebrochen wird, erfolgt der Neustart des Computers erst, nachdem sich der Benutzer abgemeldet hat oder wenn er den Computer manuell neu startet.

dem Benutzer gestatten, den Neustart abzubrechen

Registerkarte "Verwendet von"

Diese Registerkarte zeigt Ihnen die Favoriten und die Agentrichtlinien, die diese Energiestatusvorlage derzeit verwenden. Dies ist wichtig zu wissen, falls Sie vorhaben, die Vorlage zu ändern, denn so erfahren Sie, welche anderen Bereiche des Programms davon betroffen sind.

 

Um die Vorlage zu speichern, klicken Sie auf Speichern. Um das Dialogfeld zu schließen, ohne die Änderungen zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen.

Wie Sie eine Energiestatusvorlage verwenden, können Sie unter Vorgehensweise beim Initiieren von Energieverwaltungstasks nachlesen.